Biosphärenparke in Österreich
In Österreich hat die UNESCO bisher sechs Gebiete als Biosphärenparks ausgewiesen: Gossenköllesee und Gurgler Kamm (beide Tirol), Großes Walsertal (Vorarlberg), Untere Lobau (Wien), Neusiedler See (Burgenland) und Wienerwald (Wien und Niederösterreich).
Sie erstrecken sich auf einer Fläche von etwa 1.500 Quadratkilometern. Drei befinden sich im Gebirge, dem prägendsten Landschaftselement in Österreich. Die beiden östlichen Parks repräsentieren wertvolle Feuchtgebiete. Die alte Kulturlandschaft des Wienerwaldes mit seinem Mosaik aus Laubwäldern und vielfältiger Offenland Bereiche ist dagegen gerade auf Grund ihrer Nähe zur Großstadt Wien ein besonders wertvolles Mitglied des UNESCO-Netzwerks.
In der Unteren Lobau, am Neusiedlersee und in den beiden Tiroler Alpingebieten Gurgler Hauptkamm und Gössenkölle See wurde, von der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen, umfangreiche Umweltforschung betrieben.
Dem Vorarlberger Biosphärenpark Großes Walsertal (www.grosseswalsertal.at) wurde erstmals nach den neuen Vorgaben der "Sevilla Strategie" diese internationale Auszeichnung zugestanden. Seit Juni 2005 ist auch der Biosphärenpark Wienerwald von der UNESCO offiziell anerkannt.

