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Netzwerk Umweltbildung in NÖ gegründet

Der Biosphärenpark Wienerwald ist mit dabei!

Simone Wagner (BPWW) und LR Stephan Pernkopf (© NLK, Schleich)

Simone Wagner (BPWW) und LR Stephan Pernkopf (© NLK, Schleich)

50 Organisationen, die im Umweltbildungsbereich aktiv sind, haben sich auf Initiative des Landes NÖ im Netzwerk Umweltbildung NÖ zusammengeschlossen.

Auch der Biosphärenpark Wienerwald ist mit dabei. Als Modellregionen für Nachhaltigkeit ist der Biosphärenpark auch Lernort für nachhaltige Entwicklung; Bildung und Vernetzung sind daher eine wichtige Aufgabe.

Verschiedene eigenständige Netzwerke, wie das Forum für Erwachsenenbildung und vier Schulnetzwerke, deren Ziel es ist, den Schulalltag ökologisch und nachhaltig zu gestalten, sind ebenso vertreten, wie bekannte Organisationen, wie Klimabündnis NÖ, die umweltberatung NÖ, Südwind, Bildungs- und Heimatwerk sowie acht Institutionen im landwirtschaftlichen Bereich.

 

Die Fachkompetenz der Mitgliedsorganisationen reicht von klassischen Themen, wie Naturvermittlung und Ökopädagogik, über Energie und Klimawandelanpassungsstrategien, Mobilität und Abfallwirtschaft bis hin zu Ländlicher Entwicklung (Dorf- und Stadterneuerung, Ländliches Fortbildungsinstitut).

Das Netzwerk wird auch durch drei Hochschulen unterstützt.
 

Durch die Vernetzung soll das qualitativ hochwertige Bildungsangebot - zahlreiche Zertifizierungen belegen das - besser für die BürgerInnen sichtbar und nutzbar werden. Das Netzwerk Umweltbildung NÖ soll als allseits bekannter NÖ ExpertInnenpool etabliert werden.
 

Die sehr ambitionierten Ziele wurden in einer Deklaration zusammengefasst, die von 50 Organisationen unter Vorsitz von Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf unterzeichnet wurde. Pernkopf betonte, dass die Vielfalt der Organisationen im Netzwerk gut und notwendig ist, um alle Lebensbereiche und möglichst viele BürgerInnen zu erreichen. Wirksamer Umweltschutz braucht eine Erweiterung der Umweltbildung in Richtung einer Bildung für Nachhaltigkeit. Neue Denkansätze und Methoden werden notwendig sein, wenn wir die Menschen in NÖ dabei unterstützen wollen, ihre Lebensgewohnheiten den ökologischen Erfordernissen der Zukunft anzupassen. „Schön, dass Niederösterreich damit eine Vorreiterrolle einnimmt, denn es gibt in Österreich und im angrenzenden Ausland kein vergleichbares Umweltbildungsnetzwerk mit einer derartigen Vielfalt und Breite an Kompetenz“, so Pernkopf abschließend.

Erstellt am: 05.11.09

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