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Kosmopolitischer Volksmusik-Genuss im Biosphärenpark

Open-Air mit Girl-Band „Netnakisum“ zum Tag der Artenvielfalt am 12. Juni in Wien-Mauer

Netnakisum ©Julia Wesley,

Netnakisum ©Julia Wesley,

Die Vielfalt spiegelt sich im Biosphärenpark Wienerwald nicht nur in der Natur wider. Auch im kulturellen Bereich hat die Region Einiges zu bieten. Ein ganz besonderes Schmankerl für alle Musikbegeisterten ist das Open-Air der international bekannten Band „Netnakisum“ am 12. Juni auf der Pappelteichwiese in Wien-Mauer. Zum „Tag der Artenvielfalt“ gibt das Streicher-Trio ab 18:00 ein Live-Konzert - alle Besucher dürfen sich auf einen Ohrenschmaus der Sonderklasse freuen. Der Eintritt ist frei.

 

Netnakisum – der verkehrt zu lesende Name der Band klingt so schräg wie ihre Musik – heißt einfach Musikanten. Ihr Programm lässt sich gar nicht so leicht einordnen - Klassisches Streichtrio, Stubenmusi, Schlager-, Bauchtanzgruppe oder Salonorchester? In jedem Fall eine Vielfalt an Melodien, Rhythmen und Performance.

„Es freut mich besonders, dass wir Netnakisum bereits zum zweiten Mal für eine unserer Großveranstaltungen im Biosphärenpark Wienerwald engagieren konnten“, eröffnet Biosphärenparkdirektor Gerfried Koch. „Das international anmutende Potpourri an Klassik, Volksmusik, Jazz, Rock, das die drei Musikerinnen so gekonnt vereinen, geht Hand in Hand mit unserer  Biosphärenpark-Idee der Vielfalt“.

Aufgewachsen mit Volksmusik und ausgebildet in klassischer Musik lassen Linde Härtel, Magdalena Zenz und Marie-Theres Härtel dem klassischen Jägermarsch, der ehrwürdigen Mozartpolka oder dem bäuerlichen Almenrausch kapriziös-fidele Verwandlungen angedeihen. So vielfältig wie die Musikrichtungen, so unkonventionell und unterhaltsam ist ihr Programm. Von alpinem String-Rock bis zu kosmopolitischer Brauchtumspflege wird alles niedergefiedelt, was ihnen unter die Saiten kommt. Keine Ecke der Welt ist vor ihren Neuinterpretationen sicher. Südamerika, der Mittelmeerraum oder die Karibik, der Drang nach dem Unkonventionellen kennt keine Grenzen.

„Wir nehmen Dinge her, die uns inspirieren, und formen sie um. Wir spielen, was uns gefällt, was unsere Ohren erreicht“, erklärt Bratschistin Marie-Therese Härtl. „Ideen, Kompositionen, Neugehörtes, Melodien ... all das wird von uns selbst probiert, geprobt, arrangiert und bearbeitet.“ Letztendlich kehrt man aber doch immer wieder zur würzigen Bergluft und zur erdigen Landler-Polka zurück. Wurzeln kann und soll man nicht abschneiden.

Von klassischem Dresscode und typisch weiblichen Umgangsformen zutiefst unbeeindruckt, geben sich die Mädels attraktiv-offensiv. Und vor allem humorvoll. Denn Ernsthaftigkeit kommt allenfalls bei der Beherrschung ihrer Instrumente auf. Der Rest ist Girlie-Gaudi – direkt, frech und froh, aber immer mit der notwendigen Portion an Tiefgang. Mit einem gehörigen Schwung fährt die Musik von Netnakisum jedem Publikum in die Beine – da hilft nur eins: Mittanzen!

www.netnakisum.at/

Erstellt am: 07.06.10

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