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Gesucht: Wildpflanzen zum Genießen

Biosphärenpark Wienerwald startet neuen Schulwettbewerb

© Drozdowski

© Drozdowski

Expertinnen und Experten des Biosphärenpark Wienerwald besuchen im heurigen Frühjahr die  Schulen in seinem Einzugsbereich:  Als Naturvermittler werden sie den 6- bis 14jährigen SchülerInnen die Vielfalt der Pflanzenwelt ihrer nächsten Umgebung, sowie deren Bedeutung und Nutzung nahe bringen. Auf Exkursionen im Biosphärenpark wird den jungen ForscherInnen der natürliche Reichtum  in der Kulturlandschaft nahegebracht.  Der anschließende Wettbewerb, zum Thema „Vielfalt zum Genießen“, fordert die Eigeninitiative der Klassen heraus.

 Anlass ist das von den Vereinten Nationen für 2010 proklamierte "Internationale Jahr der Biodiversität". Der Begriff umschreibt eine eigene UNO-Konvention, die den Schutz der Vielfalt des Lebens, seine nachhaltige Nutzung und eine gerechte Verteilung der Erträge vorsieht. Diese Zielsetzungen sollen den SchülerInnen in jenen niederösterreichischen Gemeinden und Wiener Bezirken, die Flächenanteile am Biosphärenpark haben, nun in anschaulicher Form vermittelt werden.  Bei dem Wettbewerb werden Erfahrungen und Geschichten mit essbaren Wildpflanzen in ihren jeweiligen Lebensräumen gesucht. Eingereicht werden können – als Klassenarbeit – Poster, Zeichnungen, Fotos, Aufsätze sowie Mappen mit Kochrezepten, die im Familien- und Bekanntenkreis erfragt werden; die besten Rezepte werden in einem Biosphärenpark-Kochbuch veröffentlicht.

Anmeldungen zum Wettbewerb und Terminvereinbarungen für die NaturvermittlerInnen sind bis 9. April 2010 bei DI Elisabeth Wrbka, Tel. 01/586 28 77-19, Mobil 0664/1921132, e-mail elisabeth.wrbka@a-v-l.at, möglich. 

Einsendeschluss für die Klassenarbeiten ist der 25. Mai. Die Siegerehrung ist für den 12. Juni 2010, dem GEO Tag der Artenvielfalt in Wien- Mauer, vorgesehen. Auf die Gewinner warten attraktive Preise.

Der Wienerwald ist seit 2005 von der UNESCO als Biosphärenpark anerkannt. Dieses Prädikat wird für herausragende Kulturlandschaften mit einer Vielzahl an seltenen und oft in ihrer Existenz bedrohten Tier- und Pflanzenarten verliehen. Ob die Erhaltung dieser Vielfalt gelingt, hängt  nicht zuletzt vom Verhalten der Bewohner dieser Region selbst ab. Gefordert ist eine dauerhafte und faire Gemeinschaft von Mensch und Natur. Das Verständnis dafür soll der nachkommenden Generation schon frühzeitig ermittelt werden.

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Erstellt am: 24.03.10

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